Wenn etwas schief läuft, dann kann dieses Schieflaufen eine Chance sein, die Geburt von etwas Neuem zu erfahren, auch wenn es uns
zunächst mächtig Angst macht.
Will man hin und wieder denn einfach nur der Wirklichkeit entfliehen, weil sie zu verkorkst ist?
Aber es ist nun mal so, dass wir vor ihr nicht fliehen können, weil sie uns immer wieder einholt und penetrant an unsere Türen klopft und Einlass fordert.
Die Wirklichkeit klopft und hämmert so lange bis an unsere Türe, bis wir aufwachen und akzeptieren, dass wir kleine Götter sind, die sich auf die Erde verirrt haben und ihrer Kräfte beraubt wurden, aber dennoch ein paar behalten durften, wie zb die Fähigkeit, jemanden zu lieben oder jemanden zu hassen, obwohl Ersteres viel schöner ist.
Wir haben die Wahlmöglichkeit zu entscheiden, wie wir unser Götterleben verbringen wollen. Aber haben wir wirklich die Wahl?
Was ist mit dem kleinen hungrigen Baby in Äthiopien, das nur die Wahl hat, ob es an Cholera oder an Hungersnot stirbt?
Das nennen wir dann Schicksal, das ja bekanntermaßen selbst produziert wurde, weil wir unsere Türe nie geöffnet haben, als es geklopft hat.
Ich hatte ne interessante Diskussion zwischen einem Sufi und einem Rasta mitverfolgen dürfen, die grasrauchend sich darüber gestritten haben, welche Rolle Gott in diesem Theater spielt.
Der eine meinte, Gott/Göttin ist gut und mächtig und wir sollten nur das Schöne und Gute annehmen und das Üble und Böse verbannen.
Aber funktioniert das wirklich?
Wir können uns allerdings nicht auf die göttliche Führung herausreden und damit unser Ego entschuldigen, wenn wir Mist gebaut haben, weil dann müssen wir das Negative auch einstecken.
Wir tragen die Konsequenzen unseres Tuns, ob mit oder ohne Gott/Göttin.
zunächst mächtig Angst macht.
Will man hin und wieder denn einfach nur der Wirklichkeit entfliehen, weil sie zu verkorkst ist?
Aber es ist nun mal so, dass wir vor ihr nicht fliehen können, weil sie uns immer wieder einholt und penetrant an unsere Türen klopft und Einlass fordert.
Die Wirklichkeit klopft und hämmert so lange bis an unsere Türe, bis wir aufwachen und akzeptieren, dass wir kleine Götter sind, die sich auf die Erde verirrt haben und ihrer Kräfte beraubt wurden, aber dennoch ein paar behalten durften, wie zb die Fähigkeit, jemanden zu lieben oder jemanden zu hassen, obwohl Ersteres viel schöner ist.
Wir haben die Wahlmöglichkeit zu entscheiden, wie wir unser Götterleben verbringen wollen. Aber haben wir wirklich die Wahl?
Was ist mit dem kleinen hungrigen Baby in Äthiopien, das nur die Wahl hat, ob es an Cholera oder an Hungersnot stirbt?
Das nennen wir dann Schicksal, das ja bekanntermaßen selbst produziert wurde, weil wir unsere Türe nie geöffnet haben, als es geklopft hat.
Ich hatte ne interessante Diskussion zwischen einem Sufi und einem Rasta mitverfolgen dürfen, die grasrauchend sich darüber gestritten haben, welche Rolle Gott in diesem Theater spielt.
Der eine meinte, Gott/Göttin ist gut und mächtig und wir sollten nur das Schöne und Gute annehmen und das Üble und Böse verbannen.
Aber funktioniert das wirklich?
Wir können uns allerdings nicht auf die göttliche Führung herausreden und damit unser Ego entschuldigen, wenn wir Mist gebaut haben, weil dann müssen wir das Negative auch einstecken.
Wir tragen die Konsequenzen unseres Tuns, ob mit oder ohne Gott/Göttin.
silberfalke - am Sonntag, 22. Januar 2006, 23:31
herbstfrau meinte am 23. Jan, 09:32:
ich kann
dir da nur zustimmen. Bis zu einem gewissen Grade können wir schon an unserem Schicksalsrad drehen. Mit "Krise als Chance" zu einem Neubeginn.bei mir waren es Krankheiten und der Tinnitus, der in mir hämmerte und quietschte und fiepte,a sl wolle er sagen: Lass dein Ich endlich frei..
Ich habe es freigelassen..
schön , aber auch manchmal schwer..
Allerdings, das hungrige Baby in Äthiopien...hat wohl diese Möglichkeit nicht....
engelsflug meinte am 23. Jan, 10:27:
Ich bin mir da manchmal nicht so sicher, ob man die Wahl hat...klar kann man seinem Leben eine Richtung geben und Träume verwirklichen, Ziele abstecken und erreichen...aber so ganz allein bestimmt man das ja nicht...ich jedenfalls nicht, der Partner mag auch wissen wo es gemeinsam hingehen soll...aber eins habe ich gelernt...Kompromisse schließe ich nur noch, wenn ich mich damit 100% wohlfühle...und manche Ziele muß man partout auch nicht erreichen...mein Leben wandelt sich, ich genieße das und stecke mir gern neue Ziele... - alles fließt -