<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>

<rdf:RDF
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
>

  <channel rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/">
    <title>silbermond</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>silberfalke</dc:publisher>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    <dc:date>2006-05-14T19:30:56Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/silberfalke/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1991924/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1718657/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1687674/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1591916/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1559276/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1534243/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1517573/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1489567/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1484272/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1451645/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1390994/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1363403/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1320563/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1296393/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://silberfalke.twoday.net/stories/1288828/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/silberfalke/images/icon.jpg">
    <title>silbermond</title>
    <url>http://static.twoday.net/silberfalke/images/icon.jpg</url>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1991924/">
    <title>Ayahuasca  Das Lächeln der Waldprinzessin</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1991924/</link>
    <description>Ich habe in letzter Zeit etwas ausprobiert, das meinem Leben einen völlig neuen Drall gab, etwas mit dem man Reisen ins Astral buchen konnte und dabei keine Koffer packen musste, weil alles, was man für solch eine Reise braucht immer dabei hat sich selbst.  &lt;br /&gt;
Dazu muss man sich ein etwas abscheulich schmeckendes, halluzinogenes, bewusstseinsveränderndes Gebräu sich einflössen, das sich Ayahuasca oder Daime nennt und aus einer Liane aus dem Dschungel und einer anderen Pflanze besteht. &lt;br /&gt;
Dieses Gesöff wurde ursprünglich von den indianischen Schamanen für Heilungsrituale verwendet, erlebt aber nun auch in Europa einen richtigen Aufschwung. Westlich Touristen pilgern nun auch schon in Scharren nach Südamerika, um sich im Dschungel ihre Zivilisationsdefekte heilen zu lassen.&lt;br /&gt;
Aber ich will nun meine eigenen Trip berichten. Man wirft sich dieses Zeugs im rituellen Kontext ein, d.h. man tanzt und singt und ruft die Wächter der Astralebene an, um eine möglichst angenehme Reise zu haben. Aber solch ein Ritual ist kein Zuckerschlecken, sondern ein ziemlich heftige Erfahrung.  Man hört dabei seltsame Stimmen, Surren und es entsteht eine höchst seltsame Atmosphäre, die einem Schauer über den Rücken laufen lässt. Ein junger Mann neben mir stieß scharfe Pfiffe, während sein Körper von einer Kraft gebeutelt wurde, die man sich nicht ausmalen kann. Dann fing jemand an  zu brüllen wie ein Bär und hyperventilierte eine halbe Stunde lang völlig weggetreten. Ich dachte schon, dass er es nimma lang packen würde, als ich an der Wand vor ihm einen riesenhaften bärenähnlichen Schatten sah, der drohend über ihn schwebte, aber als er ihn verlassen hatte, kam er wieder zu sich und konnte sich an das meiste gar nicht mehr erinnern. Ein anderer Typ neben mir winselte wie ein kleines Kind und andere glucksten und gackernden wie aufgescheuchte Hühner. Manche werden nun diese Wahrnehmungen auf meinen etwas umnebelten Verstand zurückführen, aber ich war nüchtern und klar wie noch nie zuvor. Nach dem Ritual fühlten sich alle sehr wohl und plauderten ausgelassen. Der Typ mit dem Wolfsdämon wurde nur noch Lupo genannt ; ). Als ich zuvor bei einem anderen Ritual in die geheimnisvolle Welt dieser Liane reiste, hatte ich ganz andere Erfahrungen, weil ich es selbst zubereitet hatte und Wert darauf legte, dass es ein ziemlich abgefahrener Trunk werden sollte. Ich fühlte wie eine pulsierende Hitze an meinem Rücken hochstieg und meine Hände vor Energie strotzen. Gleichsam spürte ich meine Blockaden im Körper, die heftig pochen zu begannen und lauthals Aufmerksamkeit forderten. Danach sah ich blinkende Dschungelwesen und ein Muster, das vor meinem geistigen Auge herumwirbelte, jäh ganz intensiv wirkte und dann verebbte in einer unendlichen Dunkelheit, in der ich mich völlig allein gelassen fühlte, aber kurz darauf breitete sich ein angenehmes Glücksgefühl aus. Gerade noch mit beiden Beinen fest auf der Erde, öffnete sich eine Pforte ins Astral. Verirrte vergessene Bilder verschmolzen mit meinem Bewusstsein und erzeugten einen Strom aus Gedanken und Gefühlen, die mich mitrissen.  Vor allem erkannte ich alte Beziehungsmuster, denn unerlöste, neurotische Verbindungen können die geplagten Seelen für viele Leben aneinanderketten.</description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-14T19:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1718657/">
    <title>Irgendetwas zerrt an mir ...</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1718657/</link>
    <description>Woher kommt denn dieses Gefühl der Leere und des Verzweifelns?&lt;br /&gt;
Wie in einem riesigen Ozean fühlt sich das Bewusstsein verloren und ohne Halt.&lt;br /&gt;
Es ist doch sehr abstrakt, wenn man feststellt, dass alles sich verändert hat, nichts mehr so ist, wie es einmal war und man voranschreiten will, aber jäh zweifelt, weil man sich umdreht und bemerkt, dass der feste Boden verschwunden ist. Man kann nur einen Weg beschreiten, den nach vorne, ohne sich auch nur umzublicken, was man alles verloren hat.&lt;br /&gt;
Aber hat man wirklich etwas verloren? Nein, denn nichts geht verloren.&lt;br /&gt;
Im Schamanismus gibt es eine Theorie die besagt, dass die Seele, die einem Wassertropfen aus dem Ozean gleicht, aus 12 Anteilen besteht. Durch traumatische Erfahrungen können verschiedene Anteile der Seelen abgespalten werden und verstreuen sich, sie können sogar in anderen Dimensionen fest hängen. Im sechsten Harry Potter Band hat der dunkle Lord seine Seelenanteile, in diesem Fall sind es nur sieben, versteckt, um selbst unsterblich zu sein. Er trinkt von anderen Seelen, weil er selbst zu einem seelenlosen Geschöpf geworden ist, obwohl er noch einen kleinen Rest seiner Seele besitzt, aber dadurch, dass er in der Dunkelheit lebt, kann er seine Seele nicht mehr erlösen.&lt;br /&gt;
Nur der kleine Harry könnte das  er wird ihn wahrscheinlich aber töten oder selbst getötet werden, weil er selbst von Hass und Wut geblendet ist.&lt;br /&gt;
Ich werde meine Seelenanteile demnächst wieder einfangen lassen. Es ist einfach wunderbar, wenn man fühlt wie etwas im Inneren aufgefüllt und vollendet wird. Ich freue mich schon darauf den Seelenanteil meiner Kindheit wieder zu bekommen, als ich damals geprügelt wurde und alle Freude von mir wich. Ich freue mich auch auf jenen Anteil, den ich abgeben musste, als ich im Alkoholrausch meine Ängste ertränken wollte.&lt;br /&gt;
Und natürlich freue ich mich, jenen Anteil zu bekommen, der an ein anderes Geschöpf gebunden ist, das ich zutiefst verachtete und demütigte.&lt;br /&gt;
Die Liebe ist nun mal der Schlüssel zur Vollkommenheit, zur Erhellung des Daseins.</description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-19T22:56:44Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1687674/">
    <title>Die Suche nach einem verloschenen Stern</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1687674/</link>
    <description>Wenn Sterne vom Himmel fallen und sich Erinnerungen nur noch verzerrt im Dunkel des Inneren spiegeln, fehlt der Sinn, der sich an die Oberfläche rang um Gehör zu finden, aber lautlos verhallte im stillen Sog der Sinnlosigkeit.&lt;br /&gt;
Nur kleine Ereignisse holen dich wieder aus dieser tristen Welt. Als ich kleiner Grashüpfer war wünschte ich mir nichts sehnlicher, als erwachsen zu sein und all die verbotenen Dinge machen zu dürfen. Jetzt bin ich erwachsen, aber ich schmachte danach, wieder ein Kind zu sein.&lt;br /&gt;
Bei meiner Freundin habe ich jemandem getroffen, der gerade eine Psychose über sich ergehen lassen musste und solche Menschen erscheinen einen wie Kinder, voller Naivität und Zartheit.&lt;br /&gt;
Man fragt sich doch ständig, welchen Sinn hinter den Dingen steckt, wenn das Leben doch wie eine Kette mit vielen Gliedern ist, die alle miteinander verbunden sind, wir aber nur imstande sind, nur ein Glied aus den dunklen Urgrund hervorzufischen. Jedenfalls folgt ein Glied dem anderen, auch wenn man es hinausschieben kann oder eine Ruhepause einlegen kann, so ist das nächste Glied schon determiniert. Allerdings bestimmt die Qualität des Erlebens die Beschaffenheit deiner inneren Welten.&lt;br /&gt;
Was diese innere Welten betrifft so hab ich bei meiner Freundin eine interessante Erfahrung gemacht ...&lt;br /&gt;
Stell dir vor du willst eine Bootsreise machen und machst die Leinen los, aber anstatt, dass dein Boot langsam, getragen vom Wind, sanft losfährt, beginnt es sofort volle Fahrt aufzunehmen  die Wellen peitschen links und rechts hoch und das Boot schaukelt wie wild. Du kannst dich kaum noch festhalten und hast fast das Gefühl, über Bord geworfen zu werden. Jedenfalls verläuft diese Fahrt die ganze Zeit so wild und stürmisch und du bist so aufgewühlt, dass sich dein Verstand schon längst verpisst hat in einen entlegenen Winkel.&lt;br /&gt;
Jeder Regentropfen, der auf dich herab prasselt löst ein wohliges Schaudern aus und du kannst dich kaum noch am Steuer festhalten und als du dann nicht mehr kannst, holst du die Segel ein, damit sich dein Boot beruhigt.</description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-12T19:08:47Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1591916/">
    <title>Die Furcht vor der Einsamkeit</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1591916/</link>
    <description>Ich will nicht wieder verletzt werden  Diesen Satz höre ich mich manchmal sogar selber sagen, aber ich frage mich oft, ob es denn nicht besser wäre, wenn man diesen Satz aus seinem eigenen Bewusstsein verbannen könnte.&lt;br /&gt;
Natürlich trifft man immer wieder Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, nicht verletzt zu werden, aber ich sehe das mittlerweile aus einem anderen Blickwinkel, denn den meisten ist das nicht bewusst, dass sie lieber in den Mauern ihres abgesicherten Lebens verwelken als das Risiko von Freiheit und Lebendigkeit auf sich zu nehmen.&lt;br /&gt;
Bei mir ist es auch die  Furcht vor der Einsamkeit, die mich so sehr quält, obwohl ich durch aus imstande bin mit mir selbst etwas anzufangen, sehne ich mich doch nach einer tiefer gehenden Zweisamkeit, obwohl ich nicht der Typ bin, der sich nicht gleich jeder um den hals wirft, die ihn vor der Einsamkeit errettet, aber trotzdem steckt dieses Gefühl allein nichts zu sein tief in mir &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Furcht vor Einsamkeit und Verlassenheit ist es ja, die uns immer wieder daran hindert, die Köstlichkeit der Unabhängigkeit zu schmecken und Lust daraus zu beziehen. Weil Unabhängigkeit mit Unnahbarkeit assoziiert wird und unsere Sucht nach Liebe, Wärme und Zugehörigkeit uns ständig dazu treibt, die Sicherheit der Freiheit vorzuziehen, haben wir vergessen, dass das Leben uns auch dann alles bereithält, wenn wir unseren eigenen Weg gehen und uns nicht gleich jeden an den Hals werfen, der uns ein gesichertes Leben verspricht. Zuviel Kraft fließt in unsere Suche nach Zugehörigkeit und Anerkennung. Würden wir nur einen Moment innehalten und uns fragen, wie unser Leben ohne diese scheinbare Sicherheit aussehen würde und loslassen würden, die Angst davor ablegen würden ohne einen anderen Menschen nichts zu sein, dann würde all unsere Energie wieder frei werden und wieder in uns fließen können.&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich bin ich als kleiner Grashüpfer zu wenig bemuttert worden, weil ich so wenig emotionale Stabilität entwickelt habe *uff*. Aber ist es denn nicht so, dass wir von anderen deshalb abhängig sind, weil wir zu unserem Wohlergehen nun mal andere Menschen brauchen? Wäre es denn nicht viel zu einfach, wenn wir mit uns selbst allein die Ekstase der Glückseligkeit schmecken könnten?</description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-19T22:08:38Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1559276/">
    <title>Ella und die Botschaft des Herzens</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1559276/</link>
    <description>Eine Freundin von mir ist von ihrem Urlaub auf Spanien zurück und hell begeistert, weil sie dort einen spirituellen Supergau erlebt hat. Sie war nämlich auf einen dieser Ella Camps, die auf dem ersten Blick ganz normale Ferienanlagen sind, aber dort drinnen findet man jede Menge durchgeknallter Typen auf der Suche nach dem ultimativen Glück.&lt;br /&gt;
Ella ist irgendein so abstraktes Wesen, das auf der Erde den Menschen den Weg zum Glück weisen sollte und dazu noch recht seltsame, aber revolutionäre Vorstellungen a la Ich bin, was ich erlebe hat. Es gibt doch viele unter uns, die noch immer glauben, sie seien das, was sie dächten. Der berühmte Aphorismus Ich denke also bin ich wird hier vergnüglich zerfetzt, weil nach mehreren Jahrzehnten Psychoanalyse mittlerweile jeder weiß, dass wir die Welt und damit die Wirklichkeit lächerlich wenig mit unserem bewussten Verstand wahrnehmen. 90 % der Wahrnehmung wird von unserer Brille gefärbt, die wir aufgesetzt haben. Momentan ist meine Brille mal wieder ziemlich lila. &lt;br /&gt;
Mein Unterbewusstsein ist aber auch ganz schön keck, denn unlängst hatte ich einen erotischen und wilden Traum von einer Frau, die zwar schon ziemlich ein heißer Feger ist, aber ansonsten einfach nur abstoßend ist und für mich so erregend ist wie ein Gurken-Käse-Sandwich. Über den weiteren Verlauf des Traum möchte ich erstmal mit meinem Therapeuten reden  &lt;br /&gt;
Aber es läuft eben darauf hinaus, dass wir mit unserer Wahrnehmung unsere eigene Realität erschaffen. Es gibt eben nicht nur Schwarz und Weiß, so wie wir das gerne hätten. Vielleicht kann ein kleiner Vergleich mal auf die Sprünge helfen.&lt;br /&gt;
Stell dir vor du bist Musiker und hast dir ein Instrument ausgewählt, mit dem du ein kleines Liedchen spielen willst, und jetzt mitten im Lied kommt ein anderer hinzu, der sich ein anderes Instrument geschnappt hat und nun mit dir das gleiche Lied musizieren will. &lt;br /&gt;
Dann kommen noch weitere dazu und geben jetzt deinen Song zum Besten, aber nicht damit du mehr Freude hast, sondern jeder hat seine eigenen Gründe, dieses Lied zu spielen.&lt;br /&gt;
Heißt das nun, dass alle Menschen, die mir begegnen, nur mit mir zusammen kommen, weil sie auf dieselben Dinge abfahren?&lt;br /&gt;
Nicht ganz, manche spielen mit dir einfach so, weil sie glauben, spielen zu müssen, obwohl sie es gar nicht mögen.&lt;br /&gt;
Sie haben sich dazu entschieden in ihrer Realität zu leben, obwohl sie es gar nicht wollen oder brauchen. Manchmal spielen wir eine Rolle und merken es nicht einmal und wir verwechseln und selbst mit der Rolle, wir nehmen an einem Stück teil, das eigentlich gar nichts unserer ist, aber weil wir es glauben, wird es zu unserer Realität. Meine Rolle ist es irgendwie, dass ich meine anderen helfen zu wollen. Aber eigentlich vernachlässige ich mich damit selbst und laufe mit zerzaustem Haar rum, weil ich keine Zeit hab mir Haarpackungen zu machen, weil ich für andere da sein muss und außerdem könnte ich mir Schoko kaufen und dann verzückt meinen Finger über die Schoko gleiten und ihn dann ekstatisch in meinen Mund stecken </description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-12T19:14:48Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1534243/">
    <title>Von der Pampelmuse geküsst</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1534243/</link>
    <description>Es gibt doch nichts Schöneres, wenn man ne Freundin hat, mit der man ausschließlich platonisch verbunden ist und Sex selbst in den ruchlosesten und frevelhaftesten Träumen so gut wie gar nicht vorkommt. Selbst, wenn ich sie mal zufälligerweise mit nichts an außer einem entwaffnenden Lächeln antreffen würde, käme es mir nie in den Sinn, sie dem Hick Hack der freien Partnersuch-Marktwirtschaft auszusetzen. &lt;br /&gt;
Und natürlich gehe ich mal davon aus, dass sie zu ähnlichen Schlüssen gelangt ist und für mich eher eine zarte Zuneigung empfindet als eine von Hormonen gefärbte Begierde.&lt;br /&gt;
Aber nun ist jene heißgeliebte Freundin doch zum Opfer der brutalen Mechanismen von Angebot und Nachfrage auf dem Singlemarkt geworden, weil ihr göttlicher Schatz sie den Wölfen zum Fraß vorgeworfen hat. &lt;br /&gt;
Nun, ich kann nicht sagen, dass es mich überrascht hätte, aber dennoch hat mich der Zeitpunkt doch etwas aus der Contenance gebracht und außerdem bin ich ziemlich sauer, weil er ihr so einfach das Herz brechen und so erbarmungslos auf ihren Gefühlen rumtrampeln kann. &lt;br /&gt;
Ich bin ja so was zu einem astrologischen Liebesdinger Berater für sie geworden und hab ihn natürlich, als sie ihn kennen lernte, auch mal astromäßig durchgecheckt und hab mal wieder ein paar Zeilen davon hervorgekramt  &lt;br /&gt;
Er begegnet in seinem Inneren oder durch die Projektion in anderen Menschen dem Triebhaften, Dunklen und Verdrängten. Diese Gefühle müssen in konstruktive Tendenzen umgewandelt werden für ihn.  Anscheinend hat er das doch nicht ganz so hingekriegt. Vielleicht vergnügt er sich ja schon mit einer anderen?&lt;br /&gt;
Er ist schon ein komplizierter Mensch, weil sein Durchsetzungswille, sein Aggressionspotential unverbruchbar mit seinem Wunsch nach Freiheit und unkonventionellen Ideen zusammenhängt. Na anscheinend ist sein Freiheitsdrang doch etwas zu stark geworden und er hat ne Riesenbindungsphobie entwickelt.&lt;br /&gt;
Aber die beiden scheinen vertauscht zu sein, wo der Mars die Energie zur Durchsetzung herkriegt, steht eigentlich der Uranus (Freiheit, Revolution), der damit nichts anfangen kann, weil seine Energie beim Mars (Wille, Energie) liegt. Du musst den Uranus, der in seinem Horoskop eine bedeutende Rolle spielt, mythologisch verstehen. Der Uranus wurde vom Kronos kastriert. Etwas vom tropfenden Blut des Phallus gelangte aber in den Leib der Gaia und somit entstanden die Furien. Die Unterdrückung des eigenen Uranus (Wunsch nach Freiheit, Unkonventionellem, originellem Denken) kann manchmal Furien (Rache, Wut) freisetzen, und wenn wir lange an diesem Verhaltensmuster festhalten, können uns die Furien bis in den entlegensten  Winkel dieser Welt folgen ; ). Das heißt nicht, dass er wirklich sehr aggressiv wäre, aber dass er Angst haben könnte vor seinen Aggressionen.  oder vor festen Bindungen *schnief*. &lt;br /&gt;
Wie man wohl feststellen muss, ist er mir nicht sonderlich sympathisch, aber jetzt, wo er sie sitzengelassen hat, ist er noch unausstehlicher geworden.&lt;br /&gt;
Er ist wie ein Kind, das sich ne Sandburg gebaut hat und nun feststellt, dass sie doch nichts Besonderes ist und sich bald langweilt und sie kaputt machen will  &lt;br /&gt;
Man kann dazu nur eins sagen  so ein Arsch!!!</description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-08T18:50:22Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1517573/">
    <title>Die Spiegelung des Mondes im Tanz der Wasserläufer</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1517573/</link>
    <description>Wir Menschen haben Gefühle und das ist es was zählt. Aber wenn ich sie nun vor anderen verberge und so vorsichtig, wie ein Eichhörnchen von Baum zu Baum hüpfend, damit umgehe, bin ich dann einfach nur eine gut funktionierende, angepasste Maschine?&lt;br /&gt;
Wie sehr man es auch versuchen mag,&lt;br /&gt;
es ist unmöglich, die Spiegelung des Mondes&lt;br /&gt;
auf der Oberfläche eines Teiches zu fassen.&lt;br /&gt;
Mein Gott! Ist denn dieser Zen Spruch nicht unfassbar anschaulich für das, was wir mit unseren Gefühlen tun? Gefühle sind denn nun mal trügerisch und wir halten die Spiegelung des Mondes im Teich für realer, als den Mond am Sternenfirmament.&lt;br /&gt;
Das erinnert mich manchmal an diese Eidechsen, die ich als kleiner Grashüpfer gerne fing. Sie haben meistens in Löcher gebuddelt und nur ihr Schwanz lugte raus, weil sie dort anscheinend Futter krallen konnten, aber sie verfingen sich in ihren Löchern und man konnte sie dann ganz einfach fangen. Und so verwickeln wir uns auch in unseren Gefühlen und werden gefangen. Die Eidechsen konnten sich aber meistens mit einem einfachen Trick retten  sie warfen ihren Schwanz ab. Aber wir können uns nicht so einfach davonstehlen  oh nein! Der Mond im Wasser symbolisiert unsere tiefen und unbewussten Einstellungen, die unser Leben durchdringen. Genau diese gefühlsorientierten Einstellungen kann man kaum in Worte fassen. Und dennoch können wir für einen kurzen Augenblick die Hände ist Wasser tauchen und den Mond in Händen halten, wenn wir unsere Gefühlseinstellungen in unser Leben bringen. Wie bringt man genug Verspieltheit, Gelassenheit und Humor in unser manchmal so graues einfältiges Alltagsleben?  Wenn wir uns den Aspekten unserer Gefühlswelt öffnen &lt;br /&gt;
Try to catch the moon in the middle of the water!</description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-05T15:45:14Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1489567/">
    <title>Warum es kuhl ist ein looser zu sein</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1489567/</link>
    <description>Die meisten von uns haben es nicht auf die Siegerstraße geschafft, tragen keine schimmernden Klunker an den Händen, kutschieren nicht mit Edelkarossen herum, werden nicht von hoffnungslos hübschen Blondinen umschwärmt und werden bei den meisten angesagten Partys schon an der Tür abgewimmelt.&lt;br /&gt;
Ist es nicht die ultimative Demütigung angesichts von so viel Schönheit und Reichtum, mit die wir nicht gesegnet sind, sich am liebsten in ein Loch zu verbuddeln und daraus nie wieder rauskommen zu wollen?&lt;br /&gt;
Erst unlängst hab ich einen Freund von mir getroffen, der es zu echtem Geld und zu echtem Ruhm geschafft hat und lauter Erfolge verbuchen konnte. Er war mir sogar vor, dass ich nicht aus meinem Leben machen würde, weil ich nur in Mittelmäßigkeit versinke und &quot;alten Schachteln die Wirbelsäule gerade biegen&quot; würde und eine ach so tolle Karriere hinlegen könnte, wohlgemerkt in seiner beschissenen Firma, die ihre Mitarbeiter ausbeutet, dass Marx die Haare zu Berge gestanden wären.&lt;br /&gt;
Ich hab mich aber auf dieses Spielchen nicht eingelassen, sondern ihm vorgeschwärmt wie toll es sei, sich abends nicht den Kopf über fallende Aktienkurse,  lästige cash flows, mickrige Renditen und abartige Deckungsbeiträge zerbrechen zu müssen, sondern viel lieber von &quot;alten Schachteln&quot; träume, die wieder gehen können, und dabei auch noch gar nicht den Gedanken in meinem Kopf wälzen müssen, dass mich jemand mag, weil ich so toll und erfolgreich rein bin oder gar noch, ob ich meine Seele nicht an den Teufel verkauft habe, weil ich wieder ein paar so genannte Mitarbeiter entlasten musste, weil der maximale Gewinn unter meinen Erwartungen blieb und deshalb mein Yachtplatz für den nächsten Sommer eventuell gefährdet sein könnte.&lt;br /&gt;
Außerdem muss ich mein Ego nicht mit kostspieligen Sinnlosigkeiten wie sündhaftteuren Armbanduhren und Designerklamotten in Preisklassen, von denen eine zehnköpfige Einwandererfamilie locker ein halbes Jahr gut leben könnte, auf aufmöbeln. &lt;br /&gt;
Es ist einfach toll das zu haben, was viele nur vom Wörterbuch her kennen  nämlich Mitgefühl, Ehre, Respekt, Demut und Einfachheit.</description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-30T21:06:42Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1484272/">
    <title>Eisengrau</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1484272/</link>
    <description>Allein sein und nicht allein sein ...&lt;br /&gt;
Ich bin doch hier. &lt;br /&gt;
Doch wo bleibst du? &lt;br /&gt;
Warum kann ich dich erahnen, aber nicht sehen? &lt;br /&gt;
Warum kann ich dich sehen, aber nicht hören? &lt;br /&gt;
Warum kann ich dich hören, aber nicht fühlen? &lt;br /&gt;
Warum kann ich dich fühlen, aber nicht spüren, greifen, greifbar machen? &lt;br /&gt;
Komm näher. &lt;br /&gt;
Bloß einen Schritt. &lt;br /&gt;
Nur einen einzigen und du wirst vor mir stehen, von Auge zu Auge. Dann nehme ich deine Hand und laufe mit dir fort. Ich were deinen Atem auf meiner Haut spüren, sanft und warm und gleichmäßig, und dir die Kleider vom Leib reißen. Ich werde noch so viel mehr als nur deinen Körper spüren, deine ganze Seele will ich haben. Ich werde weinen, versunken in deinen Armen und dich anschreien, um all deine Gleichgültigkeit zu rächen und ich werde lachen und dir einen Kuss schenken. Ich werde stöhnen, wenn du mich dazu bringst, alles in einer Nacht, vergänglich wie der Sternenfall und doch anhaltend, ewig. &lt;br /&gt;
Ich werde.... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...nichts tun. Nur Schweigen. Weinen, ja, vielleicht irgendwann einmal wieder. &lt;br /&gt;
Und du wirst gewissentlich darauf achten, keinen Schritt zu weit zu gehen, der Sicherheitsabstand muss eingehalten werden, wie bei einem Gebäude, das droht bald in sich einzustürzen. Der Unterschied ist bloß, dass Bauwerke sich nicht wieder von allein aufrichten können.</description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-29T22:02:56Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1451645/">
    <title>Im Spiegel der Seele</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1451645/</link>
    <description>Wenn etwas schief läuft, dann kann dieses Schieflaufen eine Chance sein, die Geburt von etwas Neuem zu erfahren, auch wenn es uns&lt;br /&gt;
zunächst mächtig Angst macht.&lt;br /&gt;
Will man hin und wieder denn einfach nur der Wirklichkeit entfliehen, weil sie zu verkorkst ist?&lt;br /&gt;
Aber es ist nun mal so, dass wir vor ihr nicht fliehen können, weil sie uns immer wieder einholt und penetrant an unsere Türen klopft und Einlass fordert.&lt;br /&gt;
Die Wirklichkeit klopft und hämmert so lange bis an unsere Türe, bis wir aufwachen und akzeptieren, dass wir kleine Götter sind, die sich auf die Erde verirrt haben und ihrer Kräfte beraubt wurden, aber dennoch ein paar behalten durften, wie zb die Fähigkeit, jemanden zu  lieben oder jemanden zu hassen, obwohl Ersteres viel schöner ist.&lt;br /&gt;
Wir haben die Wahlmöglichkeit zu entscheiden, wie wir unser Götterleben verbringen wollen. Aber haben wir wirklich die Wahl?&lt;br /&gt;
Was ist mit dem kleinen hungrigen Baby in Äthiopien, das nur die Wahl hat, ob es an Cholera oder an Hungersnot stirbt?&lt;br /&gt;
Das nennen wir dann Schicksal, das ja bekanntermaßen selbst produziert wurde, weil wir unsere Türe nie geöffnet haben, als es geklopft hat.&lt;br /&gt;
Ich hatte ne interessante Diskussion zwischen einem Sufi und einem Rasta mitverfolgen dürfen, die grasrauchend sich darüber gestritten haben, welche Rolle Gott in diesem Theater spielt.&lt;br /&gt;
Der eine meinte, Gott/Göttin ist gut und mächtig und wir sollten nur das Schöne und Gute annehmen und das Üble und Böse verbannen.&lt;br /&gt;
Aber funktioniert das wirklich? &lt;br /&gt;
Wir können uns allerdings nicht auf die göttliche Führung herausreden und damit unser Ego entschuldigen, wenn wir Mist gebaut haben, weil dann müssen wir das Negative auch einstecken.&lt;br /&gt;
Wir tragen die Konsequenzen unseres Tuns, ob mit oder ohne Gott/Göttin.</description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-22T22:31:01Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1390994/">
    <title>Gefrorene Winterseelen</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1390994/</link>
    <description>Wenn ich auf verschlungenen Pfaden durch die verzauberte Winterlandschaften wandere, grüble ich oft darüber nach, wie kraftvoll doch das Leben ist, wenn es im Frühling wieder erwacht, wo es doch so lange unter dieser harten und gefrorenen Schneedecken ausharren musste. Das klingt wie aus einem Schmalzroman, oder?&lt;br /&gt;
Nun ja mein Leben ist leider nicht wie ein beschissener Schmalzroman.&lt;br /&gt;
Mein Innenleben spielt sich nur im Verborgenen ab. Deshalb bin ich ein sehr vorsichtiger Geselle und nur manchmal lass ich mich von verwirrenden Gefühlen treiben und tauche in eine Märchenwelt, wo der tapfere Ritter die schöne Prinzessin befreit. Aber leider bin ich kein tapferer Ritter und ich es gibt auch keine schöne Prinzessin zu befreien.&lt;br /&gt;
Meine Feenkönigin hat mich unlängst den Wölfen zum Fraß vorgeworfen, zumindest bilde ich mir das ein, weil sie sich schon eine Woche nicht mehr meldet, und ich habe das unschöne Gefühl, dass das letzte Kapitel geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
Eigentlich wusste ich das auch schon vorher, bevor das erste Kapitel geschrieben wurde, weil ich armer Narr mit einem Kassandra Komplex rumlaufe.&lt;br /&gt;
Aber dennoch wurde ich mit der Fähigkeit gesegnet, auch in beschissenen Zeiten das Leben optimistisch zu betrachten. Gerade lese ich diesen wunderbaren Schafskrimi (Glennkill), der mir ungeahnte Betrachtungsweisen zuteil werden lässt.</description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-10T20:34:30Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1363403/">
    <title>Verkorkste Wahrnehmungen</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1363403/</link>
    <description>Ich habe leider eine leichte Tendenz dazu, immer die absurdesten Lösungen als erstes in Betracht zu ziehen und verscheuche meistens die logischen wie wild gewordene Fliegen. Wenn etwas einfach ist, dann hegt sich in mir immer der Verdacht, dass da etwas nicht stimmen kann. &lt;br /&gt;
Mir kommen die einfachen Dinge des Lebens sehr suspekt vor, so als wären sie irgendwelche Hirngespinste, die ein Verrückter in irgendeinen Kopf gesetzt hat.&lt;br /&gt;
Als ich beispielsweise noch ein Teenager war, wollte ich in meine Klasse gehen, aber plötzlich blickten mich lauter erstaunte Gesichter an, die nicht in meine Klasse gehörten und ich dachte mir, dass ich zwar in der richtigen Klasse sei, aber lauter falscher Leute dort rumhängen würden und ich dachte mir insgeheim, dass ich sie jetzt sofort rausscheuchen sollte, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Jedoch stellte sich heraus, dass ich mich in der Etage geirrt habe und in meiner morgendlichen Konfusion einfach die Stufen falsch gezählt habe. &lt;br /&gt;
Ich habe lange die Spinnen beobachtet, wie geschickt sie ihre Netze spannen. Ich würde so was nie hinkriegen, weil ich gar nicht wüsste, wo man überhaupt anfangen sollte, um solch ein schönes Zauberwerk zu kreieren. In meiner Seele sieht es zur Zeit sehr finster aus, wie auf einem Schlachtfeld, das übersät ist mit zahllosen Opfern. &lt;br /&gt;
Ich würde aber gerne ein Netz spannen ... Komm lass uns ein Netz spannen!</description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-04T23:01:38Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1320563/">
    <title>Die Botschaft des Lichts</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1320563/</link>
    <description>Irgendwie will bei mir dieses Jahr keine fröhliche Weihnachtsstimmung aufkommen. Vielleicht auch deshalb, weil mich diese Leere und Kälte dieser Kommerzhyänen nervt und ich nicht fröhlich singend unter dem Weihnachtsbaum stehen kann, ohne daran zu denken, dass dies zwar ein idyllischer, aber dennoch sehr flüchtiger Moment ist.&lt;br /&gt;
Die Menschen haben verlernt an Wunder zu glauben. Durch Pseudowissenschaftlichkeit und kopfgesteuertes Denken manövrieren wir uns in eine schreckliche Krise.&lt;br /&gt;
Wir sollten einfach unsere Augen öffnen, unsere Sinne schärfen und wahrnehmen, dass es so viele Wunder auf diesem kleine Planeten gibt, dass so vieles passiert, dass gar nicht passieren könnte, wenn man es wissenschaftlich sieht.&lt;br /&gt;
Wenn eine Rosenknospe zum Leben erwacht, ertönt eine wundervolle Melodie. Ja sogar jeder Grashalm singt ein bezauberndes Lied. &lt;br /&gt;
Was glaubst du, wie du klingst wenn du übelgelaunt und selbstgefällig herumläufst? Etwa wie eine Bachsonate? &lt;br /&gt;
Als ich  durch die Straßen lief zu Tode betrübt, da sah ich ein Mädchen und ich hörte den Chor der Engel singen, denn sie strahlte und leuchtete wie ein heller Stern voller Zärtlichkeit. &lt;br /&gt;
Noch ist die Welt nicht verloren, so lange es solche Menschen gibt und so lange es Menschen gibt, die an Wunder glauben, die hinter die trügerische Kulisse der Materie blicken.&lt;br /&gt;
Jeder Mensch kann entweder strahlend erklingen oder dumpf dröhnen wie eine hämmernde eiserne Maschine, die monoton ihre Plage über sich ergehen lässt.&lt;br /&gt;
Das Lied des strahlenden Lebens kann nur der hören, der still ist und in sich hineinhorcht, der nicht mehr kämpft und schimpft, sondern seinen Frieden gefunden hat.&lt;br /&gt;
Einen Frieden, der tief im dunklen Inneren wohnt, der selbstlos ist und nicht klein kariert und anmaßend.&lt;br /&gt;
Noch ist die Welt nicht verloren!&lt;br /&gt;
Alles Liebe zu Weihnachten für dich!</description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-23T19:46:22Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1296393/">
    <title>Auf geflügelten Schwingen</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1296393/</link>
    <description>Als ich heute früh aus den Federn gerüttelt wurde vom penetranten Klingen meines Telefons, dachte ich, es sei jemand, der  etwas von mir wolle. Und ja es war jemand, der etwas von mir wollte. Es war mal wieder eine dieser Telefontanten, die dir Löcher in den Bauch fragen über Dinge, die dich ebenso sehr interessieren, wie einen Frischverliebten das rasante Wachstum der Staatsverschuldung.  Sie wollte wissen, wie zufrieden ich mit der Post sei und wie viele Briefe ich verschicke und sonst noch alles Mögliche. &lt;br /&gt;
Als sie mich fragte, wie gut mein Briefträger auf einer Skala von eins bis fünf aussehe, bin ich fast vom Sessel gekippt vor schallendem Lachen. Nun ja er ist kein Topmodell, aber ich habe ihm trotzdem eine eins gegeben, weil er mir immer die netten Briefchen bringt, wo drinnen steht, dass ich meinen Schuldenberg auf eine vierstellige Zahl reduzieren sollte.&lt;br /&gt;
Aber wie immer schmeiße ich diese freundlichen Briefchen entweder in den Müll oder ich verwende sie zum Anheizen für ein lauschiges Feuerchen.&lt;br /&gt;
Nicht besonders intelligent, ich weiß. Aber bisher hat es immer gut geklappt, da ich ein notorischer Problemwegschieber bin und mir gerne selbst die rosa Brille verpasse.&lt;br /&gt;
Außerdem sind das alles nur irgendwelche Strafverfügungen, die nie und nimma zu zahlen gedenke. Ich habe niemandem was zu leide getan und außer der Strafe, wo ich gegen die Mülltonne gepinkelt habe, war ich immer sehr anständig. Stattdessen sollte man es so wie im antiken Ägypten machen und all meine guten Taten gegen diese paar Lächerlichkeiten abwägen, und ich wäre mir sicher, dass meine guten Taten überwiegen würden. Schließlich habe ich schon mehreren Geschöpfen dieser Erde das Leben gerettet, einmal habe ich sogar einem Habicht bei mir Asyl gewährt und ihn gesund gepflegt. Okay, ich war es, der ihn mit dem Auto angefahren hat, aber er hat seine Nase einfach zu tief unten gehalten für so einen großen Vogel, und sie dann einfach nicht mehr hochbekommen und ihn mein Auto gesetzt. &lt;br /&gt;
Ich habe ihn dann aber Wochen gehegt und gepflegt und sogar seine Klauen abbekommen, aber mich nie beklagt. Als er mich verließ, dreht er noch eine Runde zum Zeichen seines Dankes und ich wünschte ihm eine geflügelte Reise auf glücklichen Schwingen.</description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-18T20:47:27Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/stories/1288828/">
    <title>Die Katze und das Mädchen</title>
    <link>http://silberfalke.twoday.net/stories/1288828/</link>
    <description>Die Sehnsucht nach kafkaesken Verwandlungen hält mich wieder im eisernen Griff fest. Ich kann mich nun mal wieder nicht entscheiden, wer ich bin und wandle mich lieber jeden in ein anderes Geschöpf, bevor ich mich dazu entschließen kann, irgendwer zu sein.&lt;br /&gt;
Heute beispielsweise bin ich zum Hanflollifanatiker mutiert. In diesem Ethnoshop gab es davon nur mehr zehn Exemplare und ich hab sie alle gekauft und gleich vier davon sind in meinem Mund verschwunden. Gestern hab ich mir wieder Velvet Goldmine angeschaut. Und beschlossen, dass ich meine Visage schminken muss. Nun ja leider wurde daraus eher eine Art Kriegsbemalung, aber bei meinem Teint ist das absolut kontraproduktiv.&lt;br /&gt;
Der Typ vom Ethnoshop hat mir einen Komposthaufenstarter empfohlen ... das sind so trüffelähnliche Dinger, die man verdrücken muss und danach sollte es ein tüchtiges Gehirngewitter geben mit einer kleinen Nuance von sexueller Ekstase. Nun ja sexuelle Ekstase kann ich momentan ebenso wenig brauchen wie ein Loch im Kopf, deshalb hab ich mir für diverse Holzrosendinger gekauft. &lt;br /&gt;
Ich muss noch anmerken, dass meine Geschichte von einer Katze und einem Mädchen auf Kuschelkatzen.de veröffentlicht wird oder schon wurde.&lt;br /&gt;
Ich habe diese Geschichte mal auf e-stories.de veröffentlicht und geglaubt, dass sie ohnehin niemand lesen wird, aber anscheinend hab ich mich da geirrt.</description>
    <dc:creator>silberfalke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 silberfalke</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-16T19:50:20Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://silberfalke.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://silberfalke.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
